Menschen mit HIV
Du hast gerade die Diagnose HIV erhalten und weißt nicht, wie es jetzt weitergeht? Oder du Lebst schon länger mit HIV und suchst nach Unterstützung, Austausch und Gleichgesinnten? Dann bist du bei uns genau richtig!
Im Bereich HIV/Aids entstehen häufig Fragen, Ängste und Unsicherheiten. Um welches Thema es auch geht - deine Anliegen sind bei uns in guten Händen.
Im Fokus vieler Beratungen stehen zum Beispiel folgende Themen:
- Umgang mit der Infektion
- Kommunikation über die Infektion gegenüber dem persönlichen und beruflichen Umfeld
- psychische Probleme durch HIV
- Diskriminierungserfahrungen
- Partnerschaft und Familie
- Schwangerschaft
- Sexualität
- HIV und Arbeit
- sozialrechtliche Fragen
- medizinische Versorgung und die Suche nach einem Arzt
Beratungszeiten: Di und Mi 16-19 Uhr und nach Vereinbarung
Telefon: 0231 /18 88 7 - 66
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Werde Teil unserer Selbsthilfewerkstatt!
Du lebst mit HIV und hast Lust, selbst aktiv zu werden? In unserer Selbsthilfewerkstatt gestalten wir gemeinsam Gruppen und Projekte für und mit Menschen mit HIV. Ob eigene Ideen einbringen, an bestehenden Angeboten mitwirken und teilnehmen oder einfach mal reinschnuppern: Bei uns ist Platz für dein Engagement, deine Erfahrungen und deine Perspektive. Gemeinsam setzen wir uns für ein selbstbestimmtes Leben mit HIV und gegen Stigmatisierung und Diskriminierung ein. Komm vorbei, bring dich ein und werde Teil unserer Community!
Auch überregional aktiv: Positiv Handeln
Wer sich darüber hinaus landesweite engagieren möchte, findet mit „Positiv Handeln" der Aidshilfe NRW eine weitere Anlaufstelle für Selbsthilfe und Aktivismus von und für Menschen mit HIV. Wir informieren dich gerne über die Angebote und vermitteln dir den Kontakt.
Eine HIV-Diagnose kann für viele Frauen neue Fragen und Herausforderungen mit sich bringen. Vielleicht tauchen Sorgen auf oder es ergeben sich Fragen, die ganz unterschiedliche Bereiche des Lebens betreffen. Genau hier ist XXelle für dich da: Wir hören dir zu, nehmen deine Anliegen ernst und unterstützen dich.
Wir beraten dich zu allen frauenspezifischen Fragen rund um HIV – zum Beispiel zu Übertragungswegen, Erfahrungen mit Diskriminierung, Sexualität und Partnerschaft, Kinderwunsch oder Schwangerschaft. Mit deinen Fragen und Sorgen musst du nicht allein bleiben.
Austausch kann stärken. Deshalb bieten wir dir persönliche Gespräche in der Aidshilfe oder an einem Ort deiner Wahl an. Darüber hinaus gibt es Angebote, bei denen du andere Frauen und Familien kennenlernen und dich vernetzen kannst – im Ruhrgebiet und NRW-weit.
Hier kannst du Frauen mit HIV begegnen, die ähnliche Erfahrungen machen, dich austauschen und über das sprechen, was dich bewegt. Gleichzeitig hast du die Möglichkeit, dich intensiver mit deiner HIV-Diagnose und deiner persönlichen Lebenssituation auseinanderzusetzen.
Melde dich bei uns. Deine Erfahrungen, deine Fragen und deine Stimme sind bei XXelle willkommen.
Du möchtest mit jemandem sprechen, der selbst schon länger mit HIV lebt und dir ein paar Tipps geben kann? Wir vermitteln dir gerne Gesprächspartner:innen aus unserem näheren Umfeld. Weitere Buddys aus Dortmund und ganz Deutschland findest du unter Buddy.hiv
Du fühlst dich manchmal allein oder wünschst dir Gesellschaft? Melde dich bei uns. Wir freuen uns, dich kennenzulernen und dich zu besuchen!
Älter werden mit HIV bringt eigene Herausforderungen mit sich und niemand sollte diese allein bewältigen müssen. Unser Besuchsdienst kommt zu dir nach Hause für ein offenes Gespräch, gemeinsame Aktivitäten oder einfach, um wieder Kontakt zu Menschen zu haben.
Isolation und Einsamkeit sind gerade für ältere Menschen mit HIV keine Seltenheit. Wir holen dich aus der Isolation und meistern gemeinsam mit dir die Hürden des Älterwerdens Deine Fragen rund ums Alter, den Alltag oder einfach das Bedürfnis nach Austausch trifft bei uns auf offene Ohren. Ein Team aus engagierten Ehrenamtlichen besucht dich regelmäßig zu Hause, hört dir zu, unternimmt etwas mit dir und berät dich rund um das Thema Älterwerden mit HIV.
Du möchstes Dich lieber allein informieren?
Informationen rund um das Leben mit HIV findest du auf der Seite der Deutschen Aidshilfe. www.aidshilfe.de/positiv
Informationen zum Reisen mit HIV findest du hier: www.positivedestinations.info
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HIV-Behandler in anderen Städten findest du hier: Arztsuche HIV-Schwerpunktpraxen | gesund.bund.de


Drogenkonsumierende Menschen
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schwule und bisexuelle Männerund andere Männer, die Sex mit Männern haben
Unsere Angebote für schwule und bisexuelle Männer und andere Männer, die Sex mit Männern haben, sind unter dem Dach des Gesundheitsladens pudelwohl zusammengefasst.
Hier findet sich eine Vielzahl von Angeboten:
- Beratung zu HIV, STIs, sexueller Gesundheit und Safer Sex
- Beratung zu anderen psychosexuellen Themen wie Coming Out, Partnerschaft und Chemsex
- HIV/STI-Test
- Community- und Freizeitangebote
- Bildungsangebote wie Workshops und Themenabende
- aufsuchende Präventionsarbeit an Cruising- und Szeneorten
pudelwohl ist ein peer-to-peer Angebot, das heißt die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter sind selbst schwul oder bisexuelle Männer.
In vielen Bereichen ist ein ehrenamtliches Engagement möglich.
Für Mehr Infos schau gerne auf der Webseite von pudelwohl vorbei oder folge uns auf Instagram!
pudelwohl ist Teil des Netzwerks herzenslust.

iselhorst(at)aidshilfe-dortmund.de
0179 426 7686
0231/950 81 18

claes(at)aidshilfe-dortmund.de
0179 403 9535
0231/950 81 18


trans, non-binäre und inter Menschen
Wie funktioniert Safer Sex (HIV) nach geschlechtsangleichenden OPs und/ oder auf Hormonersatztherapie? Wie schütze ich mich am besten vor anderen sexuell übertragbaren Krankheiten? Wie kann ich gut über meine sexuellen Bedürfnisse sprechen und wie finde ich heraus, was ich will? Welche Transitionsmaßnahmen kommen in Frage und wie kann ich mit den transitionsbezogenen Veränderungen in meiner Sexualität umgehen? Diese und andere Fragen kannst du in unserem Beratungsangebot besprechen.
Wir bieten ein transsensibles und sexpositives Umfeld, in dem Du offen und ehrlich über Sexualität, körperliche Veränderungen und Safer Sex sprechen kannst. Angesprochen sind ausdrücklich alle, die sich als trans Personen verstehen; explizit auch nonbinäre und genderfluide Personen. Die Beratung ist ein peer-to-peer Angebot, d. h. die beratende Person ist selbst trans*. Alle Gespräche sind vertraulich und kostenlos. Du entscheidest, worüber du sprechen möchtest.
Offene trans-Sprechstunde ist immer montags 17-20 Uhr.
Die inter*-Beratung steht allen inter* Menschen, allen, die vermuten inter* zu sein und ihren Angehörigen offen. Relevante Themen für die Beratung können beispielsweise sein: Bin ich inter*? Mit wem kann und möchte ich wie darüber sprechen? Wie sprechen wir in der Familie über Intergeschlechtlichkeit? Fragen zum Umgang mit Besuchen bei Ärzt*innen und rund um das Thema Identitätsfindung. Auch Eltern und Angehörige können die Beratung in Anspruch nehmen.
Was bedeutet inter* sein?
Inter* Menschen haben eine Kombination angeborener körperlicher Merkmale, die von der Medizin nicht als typisch männlich oder weiblich eingeordnet werden. Dazu zählen z.B. die Chromosomen, Genitalien, Gonaden (Hoden/Eierstöcke) und/oder die Hormonproduktion. Es gibt zahlreiche Formen von Intergeschlechtlichkeit, die können bereits bei der Geburt sichtbar werden oder erst im Laufe des Lebens erkannt werden. Die WHO schätzt, dass etwa 1,7 % der Bevölkerung eine Variante der Geschlechtsentwicklung hat. Im Vergleich zur deutschen Gesamtbevölkerung entspricht das etwa der Bewohner*innenzahl von München. Einige Menschen wissen gar nicht, dass sie inter* sind. Inter* Menschen können jede geschlechtliche Identität und sexuelle Orientierung haben. Wenngleich die Medizin oft schon ab Geburt eines inter* Menschen eine große Rolle im Leben spielt, bedarf es bis auf wenige Ausnahmen in der Regel keiner medizinischen Behandlung.
Termine
Die Beratung erfolgt durch eine ehrenamtliche Person, die selbst inter* und gerade in der Ausbildung zur Psychotherapie ist. Daher kann eine Beratung nur auf Termin und in den folgenden Zeiten stattfinden:
- dienstags 12-14 Uhr
- mittwochs 18-19 Uhr.
Anmeldung bitte unter inter(at)aidshilfe-dortmund.de
Unsere Testabende sind im Wechsel montags oder donnerstags; genaue Termine kann man dem Kalender entnehmen.
Generell sind diese immer auch für TIN-Personen offen. Unsere Berater:innen sind grundsätzlich geschult, sensibel mit euren Themen umzugehen.
Am ersten Montag im Monat sind immer auch Berater:innen aus der trans-Community vor Ort.
Dortmund braucht mehr queere Orte und Treffpunkte! Deshalb haben wir verschiedene Freizeitangebote ins Leben gerufen. Hier könnt ihr andere LGBTIQ-Menschen treffen und neue Freundschaften knüpfen.
Unser Motto: Von der Community für die Community. Alle Angebote werden von ehrenamtlich engagierten, queeren Menschen organisiert und umgesetzt. Wir suchen immer neue Mitstreiter:innen, die uns bei den verschiedenen Angebote unterstützen oder neue Idee mit einbringen.

vossen(at)aidshilfe-dortmund.de
0176 55 86 79 64
0231/950 81 18


Migrant:innen
HIV-Spätdiagnosen kommen bei bestimmten Zielgruppen häufiger vor, so zum Beispiel auch bei Migrant:innen. Sie sind oft von Diskriminierung im Gesundheitssystem, strukturellen Hürden aufgrund des Aufenthaltsstatus oder Sprachbarrieren betroffen, was dazu führen kann, dass Symptome erst spät ernst genommen und korrekt diagnostiziert werden. Gerade in der ersten Zeit nach einer HIV-Diagnose kann zusätzliche Unterstützung und Begleitung z.B. bei Arztbesuchen hilfreich sein, um die Rechte der Patient:innen einzufordern und Sicherheit zu bieten. Im Rahmen der Projekte MiSSA und PRADI bieten wir Einzelfallhilfe und Begleitung für HIV-positve Migrant:innen aus Subsahara Afrika und queere Geflüchtete an.

krause(at)aidshilfe-dortmund.de
0155 681 55032
0231/18 88 7-66

claes(at)aidshilfe-dortmund.de
0179 403 9535
0231/950 81 18


Sexarbeiterneonlicht
neonlicht ist ein Angebot für Männer*, trans* Frauen und non-binäre Personen, die der Sexarbeit nachgehen oder andere erotische Dienstleistungen anbieten. Wir beraten und unterstützen bei allen Themen rund um diese Tätigkeiten. Das beinhaltet auch:
- Beratung zu HIV und anderen STI
- Beratung zu Safer Sex und Safer Use
- rechtliche Beratung zur Sexarbeit
- Vermittlung und Begleitung zu Ärzt:innen und Fachberatungsstellen
- Einstiegs- sowie Umstiegsberatung
- psychosoziale Unterstützung
Bei anderen Themen unterstützen wir dabei, die richtige Anlaufstelle zu finden. Dafür sind wir in Dortmund und landesweit gut vernetzt. Bei Bedarf begleiten wir auch beim ersten Besuch.
Mehr Infos zum Projekt gibt es unter www.neonlicht-dortmund.de

bourne(at)aidshilfe-dortmund.de
0179 / 427 8826
0231/950 81 18

mueller.t(at)aidshilfe-dortmund.de
0155 619 892 32
0231/950 81 18


Menschen in Haft
Dieser Abschnitt wird gerade überarbeitet. Mehr Infos folgen in Kürze.


Jugendliche und junge Erwachseneyouthwork
Youthwork ist ein sexualpädagogisches Angebot für Jugendliche und junge Erwachsene. Die Ursprünge dieses Projektes liegen in der HIV- und STI-Prävention. Inzwischen umfasst das pädagogische Angebot darüber hinaus verschiedene Themen der sexuellen Gesundheit. Dazu gehören: Vermitteln von Körperwissen sowie Wissen rund um Fruchtbarkeit und Verhütung, Üben des Sprechens über Sexualität und Ermutigung zum Aushandeln von Sexualität (Konsens), gemeinsame Reflektion von gesellschaftlichen Erwartungen und Rollenbildern, die Vielfalt von Beziehungen und Sexualitäten, Förderung von sexualitätsbezogener Medienkompetenz.
- Vertraulichkeit: die Angebote finden grundsätzlich ohne Lehrkräfte oder andere pädagogische Personen statt, die die Gruppen regulär betreuen. So kann in einem vertraulichen Rahmen über diese höchstpersönlichen und –privaten Themen gesprochen werden.
- Freiwilligkeit: die jungen Menschen haben jederzeit die Möglichkeit, die Veranstaltung zu verlassen oder Methoden nicht mitzumachen. Die besprochenen Themen orientieren sich am Interesse und den Fragen der Gruppe.
- Nähe zur Lebenswelt: junge Menschen bestimmen selbst den Fokus der angebotenen Workshops, auch die verwendete Sprache richtet sich nach dem Bedarf der Gruppe.
- Diskriminierungssensible Arbeit: die Workshops werden mit dem Bewusstsein für verschiedene Diskriminierungsformen (u.a. Rassismus, Sexismus, Homo-, Bi- und Trans*-feindlichkeit) durchgeführt. Sie bieten einen Rahmen für Diskurse rund um gesellschaftliches Miteinander und Respekt.
Die Workshops können in unserem Gruppenraum stattfinden und mit einer Besichtigung der aidshilfe dortmund verbunden werden (Gruppengröße: maximal 15 Teilnehmende). Gerne kommen wir auch in eure Einrichtung oder Schule. Für die Workshops werden mindestens zwei Zeitstunden eingeplant. Längere Projekte sind möglich. Das Angebot ist kostenfrei.
Broschüre: Talk_To Me – Sex und Gesundheit für queere Teens .
Hier als Download und als Print bestellbar unter youthwork(at)aidshilfe-dortmund.de)

wolf(at)aidshilfe-dortmund.de
0176 46762268
0231/18 88 7-66


Menschen mit Lernschwierigkeiten
Wir machen Kurse für Menschen mit Lern-Schwierigkeiten.
Wir sprechen über Sex und mehr.
Das lernst du bei uns.
Du lernst über deinen eigenen Körper.
Du lernst über Sex mit anderen Menschen.
Du lernst über Verhütung.
Du lernst über Gefühle beim Sex.
Wir üben Nein zu sagen.
Wir üben Ja zu sagen.
Du lernst über deine Rechte.
Du lernst, wie du andere Menschen triffst.
So arbeiten wir.
Wir arbeiten in Dortmund.
Wir arbeiten mit euch in Gruppen.
Wir kommen zu euch.
Zum Beispiel:
Wo ihr arbeitet oder wo ihr wohnt.
Ihr helft uns.
Ihr sagt, was ihr braucht.
Es gibt Übungen und Gespräche.
Ihr braucht kein Vorwissen.

distelkamp(at)aidshilfe-dortmund.de
0155 620 99438
0231/18 88 7-66

koch(at)aidshilfe-dortmund.de
015566830869
0231/18 88 7-66


Fachkräfte im Sozial- und Gesundheitswesen
Für Fachkräfte im Sozial- und Gesundheitswesen bieten wir Seminar und Workshops rund um HIV, sexuelle Gesundheit und die besonderen Lebenslagen unserer Klienten an. Unsere Angebote stärken Fachkräfte darin, Menschen sensibel, kompetent und diskriminierungskritisch zu begleiten.
Ob Pflege, Arztpraxis, Rettungsdienst oder Pflegeschule: der souveräne Umgang mit dem Thema HIV gehört zu einer guten und diskriminierungsfreien Versorgung. Die aidshilfe dortmund e.v. bietet in Kooperation mit dem Gesundheitsamt Dortmund kostenlose Schulungen und Fortbildungen für Mitarbeitende aus Gesundheitsberufen sowie für Auszubildende in Pflegeschulen an. Wir kommen zu Ihnen oder Sie kommen zu uns, ganz wie es für Sie am besten passt. Unsere Schulungen dauern zwischen 2 und 4 Stunden und orientieren sich an Ihren zeitlichen Möglichkeiten und Bedürfnissen. Sie lassen sich unkompliziert in den Unterrichtsplan von Pflegeschulen oder in Team- oder Fortbildungstage in Einrichtungen einbinden. Die Inhalte sind stets praxisnah aufbereitet und direkt auf den beruflichen Alltag übertragbar. Sie bestimmen den Schwerpunkt. Gemeinsam mit Ihnen legen wir fest, welches Thema für Ihr Team oder Ihre Klasse besonders relevant ist. Mögliche Schwerpunkte sind zum Beispiel:
- Basiswissen HIV
- Medikamente und Therapie moderne HIV-Behandlung
- Safer Sex
- Umgang mit Menschen mit HIV
- Stigmatisierung erkennen und abbauen
Unser Angebot ist für Sie, Ihre Einrichtung oder Ihre Pflegeschule kostenfrei. Sprechen Sie uns gerne an und wir erstellen ein individuelles Schulungskonzept, das zu Ihrem Team, Ihrer Klasse und Ihrem Bedarf passt
Sexualität ist ein wichtiger Teil des Lebens – auch für Menschen mit Lernschwierigkeiten. Als Fachkraft begleiten Sie Menschen in vielen Lebensbereichen und sind dabei möglicherweise auch mit Fragen, Wünschen oder herausfordernden Situationen rund um Sexualität konfrontiert.
Mit unserem Projekt „einfach Sex.“ möchten wir Sie dabei unterstützen diesen Themen mit mehr Wissen, Sicherheit und Handlungskompetenz zu begegnen. Unsere Schulungen bieten einen geschützten Raum für Information, Austausch und Reflexion.
Gemeinsam beschäftigen wir uns unter anderem mit:
- sexuelle Selbstbestimmung
- Bedürfnisse und Grenzen
- Beziehungsgestaltung, Kennenlernen
- Lust, Gefühle und Intimität
- Safer Sex
- Rechtliches
- der eigenen Haltung und Rolle als Fachkraft
Praxisnähe: Ihre Fragen, Erfahrungen und konkrete Situationen aus dem Arbeitsalltag sollen Raum bekommen.
Unser Ziel: Wir möchten Sie darin stärken, Menschen mit Lernschwierigkeiten bei Fragen rund um Sexualität sicher, wertschätzend und selbstbestimmt zu begleiten. Wir unterstützen Sie dabei, eine gemeinsame Haltung im Team zu entwickeln.
Die Schulungen finden in einer Gruppengröße von bis zu 15 Teilnehmenden à 6 Stunden statt. Wir kommen gerne zu Ihnen in die Einrichtung. Eine Durchführung der Schulungen in den Räumen der aidshilfe dortmund e.v. ist ebenfalls möglich.
Ergänzend zu diesem Angebot bieten wir auch Workshops rund ums Thema Sexualität für Menschen mit Lernschwierigkeiten an. Mehr Infos dazu hier.
Queere Menschen begegnen Fachkräften der Integrationshilfe in vielen Situationen. Ein sensibler Umgang mit sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität ist deshalb wichtig.
Im Rahmen des Projektes PRADI bieten wir kostenlose Sensibilisierungsworkshops für Fachkräfte und Ehrenamtliche an. Die Workshops verbinden Information, Austausch und Reflexion. Themen sind unter anderem:
Queere Lebenswelten, sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität
Begriffe rund um LSBTIQ* und gesellschaftliche Normvorstellungen
Rechtsentwicklungen in Deutschland und weltweit
Umgang mit nicht-heterosexuellen und nicht-cisgeschlechtlichen Klient:innen
Reflektion eigener Vorurteile und Stereotype
Diskriminierung und Stigmatisierung
Ziel der Workshops ist es, Wissen zu vermitteln, zu sensibilisieren und Handlungs- sowie Verweisungskompetenz zu stärken. Dabei orientieren wir uns an euren Fragen und Situationen aus eurem Arbeitsalltag.
Die Workshops dauern je nach den von euch gewünschten Inhalten 3 bis 6 Stunden und sind kostenfrei.
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Die Lako Prostitution und Sexarbeit NRW ist ein gemeinsames Projekt der aidshilfe dortmund, des Sozialdiensts katholischer Frauen (SkF) Dortmund und der Aidshilfe NRW. Die aidshilfe dortmund verantwortet dabei den Bereich der mann-männlich Sexarbeit und große Teile des Bereichs trans*, inter*, nicht-binär und agender Sexarbeit.
Grundlegendes Ziel der LaKo ist die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Menschen in der Prostitution und Sexarbeit. Im Einzelnen gehört dazu:
- Unterstützung bei der Vernetzung des Hilfesystem in NRW und bei der Organisation von Fachtreffen und Landesarbeitsgemeinschaften
- Erhebung von Bedarfe von Sexarbeiter:innen und Fachberatungsstellen
- Analyse der aktuellen Situation und von Veränderung in der Zusammensetzung der Arbeits- und Angebotslandschaft der Sexarbeit in NRW
- Fortbildungsangebote für Fachberatungsstellen, Gesundheitsämter und andere Behörden
- Teilnahme an wissenschaftlichen Veranstaltungen und Bindeglied zwischen Beratungspraxis und Wissenschaft
- Beratung und ggf. Weitervermittlung von Anfragen, die über das Informationsportal für Sexarbeitende des Landes NRW cara.nrw eingehen
Mehr zur aktuellen Arbeit der LaKo gibt es auf der LaKo-Website: lako-nrw.de
Gefördert wird die Lako durch das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration (MKJFGFI)

bergau(at)aidshilfe-dortmund.de
0179 422 95 76
0231/18 88 7 - 64

distelkamp(at)aidshilfe-dortmund.de
0155 620 99438

koch(at)aidshilfe-dortmund.de
015566830869

claes(at)aidshilfe-dortmund.de
0179 403 9535
0231/950 81 18

mueller.t(at)aidshilfe-dortmund.de
0155 619 892 32

bourne(at)aidshilfe-dortmund.de
0179 - 427 88 26

sandow(at)aidshilfe-dortmund.de
01575 202 8832

