HIV und STI Beratung
Du hast Fragen zu HIV und anderen STIs (sexuell übertragbare Infektionen)?
Bei uns bekommst du Antworten zu Infektionswegen, Safer Sex, Tests, Behandlung, dem Leben mit HIV und mehr!
Wir sind gerne persönlich bei uns in der Beratungsstelle (Gnadenort 3-5 in Dortmund) für dich da. Komm einfach rein über die Tür des pudelwohl-Ladens.
Du erreichst uns außerdem telefonisch unter 0231 / 18 88 8 7 – 66
Beratungszeiten
Di + Mi 16-19 Uhr für alle
Mo + Do 17-20 Uhr für queere Personen bei pudelwohl
Mit deinen Fragen kannst du dich auch an fachstelle(at)aidshilfe-dortmund.de wenden.
Außerhalb unserer Erreichbarkeiten kannst du dich über die bundesweite Hotline oder das Chatportal der Deutschen Aidshilfe e. V. beraten lassen.
Bundesweite Telefonberatung der Aidshilfen
Telefon: 0180 331 94 11
Montag – Freitag: 09 - 21 Uhr
Samstag – Sonntag: 12 - 14 Uhr
Beratung per Chat und E-Mail
Die Onlineberatung der Deutschen Aidshilfe e. V. erreichst du hier.


HIV und STI-Test
Du befürchtest dich mit HIV oder einer anderen STI angesteckt zu haben? Ihr seid in einer neuen Beziehung und wollt das Kondom weglassen? Oder du willst einfach auf Nummer sicher gehen?
Wir haben eine Reihe von Testmöglichkeiten für dich! Zu jedem Test gehört bei uns eine professionelle, kostenlose Beratung.
Dienstags und mittwochs von 16 bis 19 Uhr kannst du dich kostenlos und ohne Termin bei uns auf HIV testen lassen. (Auf andere STIs können wir hier nicht testen.) Komm dazu gerne in unsere offene Sprechstunde. Andere Termine sind nach Vereinbarung möglich.
Dabei wenden wir einen Schnelltest an, der innerhalb von 15 Minuten ein sicheres Ergebnis liefert.
Achtung! Du möchtest dich aufgrund einer bestimmten Situation testen lassen? Dann beachte bitte, dass der Schnelltest erst 12 Wochen nach der Situation eine HIV-Infektion sicher ausschließen kann.
Du möchtest lieber einen HIV-Test zu Hause machen?
Bei uns kannst du den "VIH autotest" von ratiopharm für 20€ erwerben. Das ist ein Schnelltest, der für den Heimgebrauch gedacht ist und in unter 20 Minuten ein Ergebnis liefert.
Auf Wunsch kannst du eine Beratung dazu bekommen.
Bitte beachte, dass der Test erst 12 Wochen nach einer möglichen Infektion ein sicheres negatives Ergebnis liefern kann!
Erhältlich in unseren offenen Sprechstunden (Mo und Do 17-20 Uhr, Di und Mi 16-19 Uhr) und bei unseren Veranstaltungen.
s.a.m. ist ein Heimtest für HIV und andere STIs. Dabei bekommst du ein Testkit bequem nach Hause geschickt. Du entnimmst selbst etwas Blut aus der Fingerkuppe sowie Abstriche. Diese schickst du dann ins Labor. Deine Ergebnisse bekommst du ebenso einfach per Mail und Telefon.
Für die Beratung zum Test suchst du dir einen teilnehmenden Checkpoint aus – zum Beispiel uns.
Der Test ist kostenpflichtig, die Beratung gibt es aber kostenfrei.
Mehr Infos und Anmeldung unter www.samhealth.de
Bei pudelwohl findet an einem Abend pro Woche ab 18:30 Uhr ein umfangreiches HIV- und STI-Testangebot statt. Die genauen Termine findest du im pudelwohl-Kalender.
Außerdem kannst du dich hier jeden Montag und Donnerstag von 17 bis 20 Uhr per Schnelltest auf HIV testen lassen.
Dieses richtet sich NUR an Männer, die Sex mit Männern haben und an trans Personen.
Mehr Infos findest du auf der Webseite von pudelwohl.
Du arbeitest in einer sozialen Einrichtung mit marginalisierten Menschen und möchtest HIV/STI-Tests bei euch vor Ort anbieten? Sprich uns gerne an!

bergau(at)aidshilfe-dortmund.de
0179 422 95 76
0231 / 18 88 8 - 66


Leben mit HIVAngebote für Menschen mit HIV
Du hast gerade die Diagnose HIV erhalten und weißt nicht, wie es jetzt weitergeht? Oder du Lebst schon länger mit HIV und suchst nach Unterstützung, Austausch und Gleichgesinnten? Dann bist du bei uns genau richtig!
Im Bereich HIV/Aids entstehen häufig Fragen, Ängste und Unsicherheiten. Um welches Thema es auch geht - deine Anliegen sind bei uns in guten Händen.
Im Fokus vieler Beratungen stehen zum Beispiel folgende Themen:
- Umgang mit der Infektion
- Kommunikation über die Infektion gegenüber dem persönlichen und beruflichen Umfeld
- psychische Probleme durch HIV
- Diskriminierungserfahrungen
- Partnerschaft und Familie
- Schwangerschaft
- Sexualität
- HIV und Arbeit
- sozialrechtliche Fragen
- medizinische Versorgung und die Suche nach einem Arzt
Beratungszeiten: Di und Mi 16-19 Uhr und nach Vereinbarung
Telefon: 0231 /18 88 7 - 66
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Werde Teil unserer Selbsthilfewerkstatt!
Du lebst mit HIV und hast Lust, selbst aktiv zu werden? In unserer Selbsthilfewerkstatt gestalten wir gemeinsam Gruppen und Projekte für und mit Menschen mit HIV. Ob eigene Ideen einbringen, an bestehenden Angeboten mitwirken und teilnehmen oder einfach mal reinschnuppern: Bei uns ist Platz für dein Engagement, deine Erfahrungen und deine Perspektive. Gemeinsam setzen wir uns für ein selbstbestimmtes Leben mit HIV und gegen Stigmatisierung und Diskriminierung ein. Komm vorbei, bring dich ein und werde Teil unserer Community!
Auch überregional aktiv: Positiv Handeln
Wer sich darüber hinaus landesweite engagieren möchte, findet mit „Positiv Handeln" der Aidshilfe NRW eine weitere Anlaufstelle für Selbsthilfe und Aktivismus von und für Menschen mit HIV. Wir informieren dich gerne über die Angebote und vermitteln dir den Kontakt.
Eine HIV-Diagnose kann für viele Frauen neue Fragen und Herausforderungen mit sich bringen. Vielleicht tauchen Sorgen auf oder es ergeben sich Fragen, die ganz unterschiedliche Bereiche des Lebens betreffen. Genau hier ist XXelle für dich da: Wir hören dir zu, nehmen deine Anliegen ernst und unterstützen dich.
Wir beraten dich zu allen frauenspezifischen Fragen rund um HIV – zum Beispiel zu Übertragungswegen, Erfahrungen mit Diskriminierung, Sexualität und Partnerschaft, Kinderwunsch oder Schwangerschaft. Mit deinen Fragen und Sorgen musst du nicht allein bleiben.
Austausch kann stärken. Deshalb bieten wir dir persönliche Gespräche in der Aidshilfe oder an einem Ort deiner Wahl an. Darüber hinaus gibt es Angebote, bei denen du andere Frauen und Familien kennenlernen und dich vernetzen kannst – im Ruhrgebiet und NRW-weit.
Hier kannst du Frauen mit HIV begegnen, die ähnliche Erfahrungen machen, dich austauschen und über das sprechen, was dich bewegt. Gleichzeitig hast du die Möglichkeit, dich intensiver mit deiner HIV-Diagnose und deiner persönlichen Lebenssituation auseinanderzusetzen.
Melde dich bei uns. Deine Erfahrungen, deine Fragen und deine Stimme sind bei XXelle willkommen.
Du möchtest mit jemandem sprechen, der selbst schon länger mit HIV lebt und dir ein paar Tipps geben kann? Wir vermitteln dir gerne Gesprächspartner:innen aus unserem näheren Umfeld. Weitere Buddys aus Dortmund und ganz Deutschland findest du unter Buddy.hiv
Du fühlst dich manchmal allein oder wünschst dir Gesellschaft? Melde dich bei uns. Wir freuen uns, dich kennenzulernen und dich zu besuchen!
Älter werden mit HIV bringt eigene Herausforderungen mit sich und niemand sollte diese allein bewältigen müssen. Unser Besuchsdienst kommt zu dir nach Hause für ein offenes Gespräch, gemeinsame Aktivitäten oder einfach, um wieder Kontakt zu Menschen zu haben.
Isolation und Einsamkeit sind gerade für ältere Menschen mit HIV keine Seltenheit. Wir holen dich aus der Isolation und meistern gemeinsam mit dir die Hürden des Älterwerdens Deine Fragen rund ums Alter, den Alltag oder einfach das Bedürfnis nach Austausch trifft bei uns auf offene Ohren. Ein Team aus engagierten Ehrenamtlichen besucht dich regelmäßig zu Hause, hört dir zu, unternimmt etwas mit dir und berät dich rund um das Thema Älterwerden mit HIV.
Du möchstes Dich lieber allein informieren?
Informationen rund um das Leben mit HIV findest du auf der Seite der Deutschen Aidshilfe. www.aidshilfe.de/positiv
Informationen zum Reisen mit HIV findest du hier: www.positivedestinations.info
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HIV-Behandler in anderen Städten findest du hier: Arztsuche HIV-Schwerpunktpraxen | gesund.bund.de

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Angebote für Fachkräfte im Sozial- und Gesundheitswesen
Ob in der Ausbildung oder schon mittendrin im Berufsalltag: HIV-Wissen gehört zu einer guten Gesundheitsversorgung dazu. Wir bringen es direkt zu Ihnen – in die Pflegeschule, die Praxis oder das Team!
Ob Pflege, Arztpraxis, Rettungsdienst oder Pflegeschule: der souveräne Umgang mit dem Thema HIV gehört zu einer guten und diskriminierungsfreien Versorgung. Die aidshilfe dortmund e.v. bietet in Kooperation mit dem Gesundheitsamt Dortmund kostenlose Schulungen und Fortbildungen für Mitarbeitende aus Gesundheitsberufen sowie für Auszubildende in Pflegeschulen an. Wir kommen zu Ihnen oder Sie kommen zu uns, ganz wie es für Sie am besten passt. Unsere Schulungen dauern zwischen 2 und 4 Stunden und orientieren sich an Ihren zeitlichen Möglichkeiten und Bedürfnissen. Sie lassen sich unkompliziert in den Unterrichtsplan von Pflegeschulen oder in Team- oder Fortbildungstage in Einrichtungen einbinden. Die Inhalte sind stets praxisnah aufbereitet und direkt auf den beruflichen Alltag übertragbar. Sie bestimmen den Schwerpunkt. Gemeinsam mit Ihnen legen wir fest, welches Thema für Ihr Team oder Ihre Klasse besonders relevant ist. Mögliche Schwerpunkte sind zum Beispiel:
- Basiswissen HIV
- Medikamente und Therapie moderne HIV-Behandlung
- Safer Sex
- Umgang mit Menschen mit HIV
- Stigmatisierung erkennen und abbauen
Unser Angebot ist für Sie, Ihre Einrichtung oder Ihre Pflegeschule kostenfrei. Sprechen Sie uns gerne an und wir erstellen ein individuelles Schulungskonzept, das zu Ihrem Team, Ihrer Klasse und Ihrem Bedarf passt

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HIV-Prävention
Eines unserer zentralen Ziele ist es, die Anzahl von HIV-Neuinfektionen zu reduzieren. Dabei fokussieren wir uns vor allem auf die besonders von HIV betroffenen Gruppen, wie zum Beispiel Männer, die Sex mit Männern haben, Sexarbeiter oder Migrant:innen aus Subsahara Afrika.
MiSSA-Projekt
MiSSA ist ein Projekt zur Förderung der sexuellen Gesundheit von und für Migrant:innen aus Subsahara Afrika sowie alle Schwarzen Menschen. Wir sind Ansprechpartner:innen für die Communities und für Beratungsstellen in Dortmund.
Wir bieten euch kostenlos:
- Beratung und Informationen zu HIV und sexuell übertragbaren Infektionen
- Kondome, Gleitgel und HIV-Selbsttests
- Beratung und Unterstützung für Menschen mit HIV
- Informationsveranstaltungen in euren Räumen
- Workshops und Schulungen zu sexueller Gesundheit
- Gruppenangebote und -austausch
MiSSA is a project promoting sexual health for and by migrants from sub-Saharan Africa and all Black people. We are the point of contact for communities and advice centres in Dortmund.
We offer you the following free of charge:
- Advice and information on HIV and sexually transmitted infections
- Condoms, lubricant and HIV self-tests
- Advice and support for people with HIV
- Information events at your premises
- Workshops and training courses on sexual health
- Group activities and exchanges
MiSSA est un projet visant à promouvoir la santé sexuelle des migrants originaires d'Afrique subsaharienne et de toutes les personnes noires. Nous sommes les interlocuteurs des communautés et des centres de conseil à Dortmund.
Nous vous proposons gratuitement :
- Des conseils et des informations sur le VIH et les infections sexuellement transmissibles
- Des préservatifs, du lubrifiant et des autotests VIH
- Des conseils et un soutien pour les personnes séropositives
- Des réunions d'information dans vos locaux
- Des ateliers et des formations sur la santé sexuelle
- Des offres et des échanges de groupe

krause(at)aidshilfe-dortmund.de
0155 681 55032
0231/18 88 7-66

oluwemimo(at)aidshilfe-dortmund.de
0176 5 999 7958
0231/18 88 7-66
pudelwohl
Durch aufsuchende Arbeit in der schwulen Szene, Beratungs- und Testangebote und Workshops leistet pudelwohl einen Beitrag zur HIV-Prävention für schwule, bisexuelle und queere Männer und andere Männer, die Sex mit Männern haben. Außerdem richtet sich die Angebote von pudelwohl an trans Menschen.
Mehr Infos gibt es unter www.pudelwohl-dortmund.de

iselhorst(at)aidshilfe-dortmund.de
01794267686
0231/950 81 18

claes(at)aidshilfe-dortmund.de
0231/950 81 18
0179 - 403 9535

vossen(at)aidshilfe-dortmund.de
0231/950 81 18
0176 55 86 79 64
weitere Präventionsprojekte


Drogenhilfe
Die Drogenhilfe kick bietet niedrigschwellig und szenenah Überlebenshilfe und ganzheitliche Gesundheitsfürsorge für drogengebrauchende Menschen.
Sie besteht aus drei großen Bausteinen: Den beiden Einrichtungen kick mitte in der Dortmunder City, dem kick west in der Rheinischen Straße und dem Streetworkteam kick mobil.
Mehr Infos zu unserem Drogenhilfebereich und den Angeboten der einzelnen Bausteine gibt es unter www.kick-dortmund.de

dickel(at)aidshilfe-dortmund.de
0179 4483793

stiemke(at)aidshilfe-dortmund.de
0155 66686013

legowski(at)aidshilfe-dortmund.de
0155 68743674


Sexuelle Bildung
Sexuelle Bildung und Prävention sind ein wichtiger Baustein zum Schutz vor HIV, STIs und sexualisierter Gewalt. Unsere Angebote in diesem Bereich richten sich an Jugendliche, Menschen mit geistiger Behinderung und queere Menschen.
youthwork
Youthwork ist ein sexualpädagogisches Angebot für Jugendliche und junge Erwachsene. Die Ursprünge dieses Projektes liegen in der HIV- und STI-Prävention. Inzwischen umfasst das pädagogische Angebot darüber hinaus verschiedene Themen der sexuellen Gesundheit. Dazu gehören: Vermitteln von Körperwissen sowie Wissen rund um Fruchtbarkeit und Verhütung, Üben des Sprechens über Sexualität und Ermutigung zum Aushandeln von Sexualität (Konsens), gemeinsame Reflektion von gesellschaftlichen Erwartungen und Rollenbildern, die Vielfalt von Beziehungen und Sexualitäten, Förderung von sexualitätsbezogener Medienkompetenz.
- Vertraulichkeit: die Angebote finden grundsätzlich ohne Lehrkräfte oder andere pädagogische Personen statt, die die Gruppen regulär betreuen. So kann in einem vertraulichen Rahmen über diese höchstpersönlichen und –privaten Themen gesprochen werden.
- Freiwilligkeit: die jungen Menschen haben jederzeit die Möglichkeit, die Veranstaltung zu verlassen oder Methoden nicht mitzumachen. Die besprochenen Themen orientieren sich am Interesse und den Fragen der Gruppe.
- Nähe zur Lebenswelt: junge Menschen bestimmen selbst den Fokus der angebotenen Workshops, auch die verwendete Sprache richtet sich nach dem Bedarf der Gruppe.
- Diskriminierungssensible Arbeit: die Workshops werden mit dem Bewusstsein für verschiedene Diskriminierungsformen (u.a. Rassismus, Sexismus, Homo-, Bi- und Trans*-feindlichkeit) durchgeführt. Sie bieten einen Rahmen für Diskurse rund um gesellschaftliches Miteinander und Respekt.
Die Workshops können in unserem Gruppenraum stattfinden und mit einer Besichtigung der aidshilfe dortmund verbunden werden (Gruppengröße: maximal 15 Teilnehmende). Gerne kommen wir auch in eure Einrichtung oder Schule. Für die Workshops werden mindestens zwei Zeitstunden eingeplant. Längere Projekte sind möglich. Das Angebot ist kostenfrei.
Broschüre: Talk_To Me – Sex und Gesundheit für queere Teens .
Hier als Download und als Print bestellbar unter youthwork(at)aidshilfe-dortmund.de)

wolf(at)aidshilfe-dortmund.de
0176 46762268
0231/18 88 7-66
einfach Sex. - kompetent. Verständlich. Selbstbestimmt.
"einfach Sex." ist ein sexualpädagogisches Angebot für Menschen mit Lernschwierigkeiten, sowie für Fachpersonal, welches mit dieser Personengruppe zusammenarbeitet.
Das Projekt wird finanziert von der LWL Sozialstiftung – herzlichen Dank an dieser Stelle!
Was wir machen, findet ihr folgend in einfacher und schwerer Sprache:
Wir helfen jungen Menschen mit Behinderung.
Wir helfen Menschen mit Lern-Schwierigkeiten.
Sie lernen mehr über Sex.
Sie bestimmen selbst über ihren Körper.
Wir machen Beratung und Kurse.
Was lernt man bei uns?
Wissen über den eigenen Körper.
Wissen über eigene Rechte.
Wie man andere kennen lernen kann.
Sicheren Sex lernen.
Über Werte und Regeln sprechen.
Viele Übungen zum Mitmachen.
Zeit zum Reden mit anderen.
Wie wir arbeiten
Wir arbeiten mit Einrichtungen in Dortmund zusammen.
Wir gehen in Wohnheime und Werkstätten.
Die Menschen mit Behinderung helfen uns.
Sie sagen, was sie brauchen.
Kurse für Betreuer
Wir machen auch Kurse für Betreuer.
Sie lernen, wie sie helfen können.
Sie können über schwierige Themen reden.
Sie unterstützen die Selbstbestimmung.
Geld für das Projekt
Die LWL Sozial-Stiftung gibt Geld für das Projekt.
Wir sagen: Danke!
Zusammenfassung
Unser Projekt hilft Menschen mit Behinderung.
Sie lernen über Sex und ihren Körper.
Sie bestimmen selbst über ihr Leben.
Betreuer lernen, wie sie gut helfen können.
Erklärung: Lernen über Sex
Lernen über Sex heißt Sexuelle Bildung.
Was ist Sexuelle Bildung?
Sexuelle Bildung hilft Menschen.
Man lernt über den Körper.
Man lernt über Sex.
Man lernt über Gefühle.
Man erkennt was man mag.
Und was man nicht mag.
Warum ist Sexuelle Bildung wichtig?
Jeder Mensch hat Fragen zu Sex.
Jeder Mensch hat Recht auf Wissen.
Wissen macht stark.
Wissen schützt vor Gefahren.
Was lernt man bei Sexueller Bildung?
Man lernt über den eigenen Körper.
Man lernt über Körper-Teile.
Man lernt über Sex mit anderen Menschen.
Man lernt über sichere Verhütung.
Man lernt über Gefühle bei Sex.
Man lernt "Nein" zu sagen.
Wer kann Sexuelle Bildung bekommen?
Alle Menschen können kommen.
Auch Menschen mit Behinderung.
Auch Menschen mit Lern-Schwierigkeiten.
Jeder Mensch hat Recht auf sexuelle Bildung.
Zusammenfassung
Sexuelle Bildung gibt Wissen über Körper und Sex.
Sexuelle Bildung ist für alle Menschen.
Sexuelle Bildung hilft, eigene Wünsche zu kennen.
Sexuelle Bildung macht selbstständig.
Mit unserem neuen Projekt "einfach Sex." fördern wir (junge) Erwachsene mit Lernschwierigkeiten in ihren sexuellen Kompetenzen und ihrer Fähigkeit zur sexuellen Selbstbestimmung. Wir entwickeln Beratungsangebote und Workshops zur Sexuellen Bildung.
Inhalte
- Wissensvermittlung zu Themen wie „Mein Körper“ oder „Meine Rechte“
- Erwerb von Fähigkeiten und Kompetenzen wie „Flirten und Dating“ oder „Safer Sex“
- Reflexion von Mustern, Werten und Normen
- Interaktive Methoden, die Inhalte erfahrbar machen
- Raum für intensiven Austausch
Bei der Entwicklung kooperieren wir mit verschiedenen Trägern der Eingliederungshilfe, vorrangig in Dortmund. Wir erreichen Menschen in Wohneinrichtungen und Werkstätten und binden sie als Expert:innen in die (Weiter-)Entwicklung des Projektes ein – denn wer könnte besser Bedarfe einbringen, als die Menschen selbst?
Zusätzlich bieten wir Fortbildungen für Fachkräfte der Eingliederungshilfe. Wir wollen Sicherheiten geben, Tabus brechen, Austausch ermöglichen und sensibilisieren. Fachkräfte erfahren hier, wie sie ihre Klient:innen bei der Umsetzung ihrer sexuellen Selbstbestimmung unterstützen können.

distelkamp(at)aidshilfe-dortmund.de
0155 620 99438
0231/18 88 7-66

koch(at)aidshilfe-dortmund.de
015566830869
0231/18 88 7-66


Sexarbeit
neonlicht
neonlicht ist ein Angebot für Männer*, trans* Frauen und non-binäre Personen, die der Sexarbeit nachgehen oder andere erotische Dienstleistungen anbieten. Wir beraten und unterstützen bei allen Themen rund um diese Tätigkeiten. Das beinhaltet auch:
- Beratung zu HIV und anderen STI
- Beratung zu Safer Sex und Safer Use
- rechtliche Beratung zur Sexarbeit
- Vermittlung und Begleitung zu Ärzt:innen und Fachberatungsstellen
- Einstiegs- sowie Umstiegsberatung
- psychosoziale Unterstützung
Bei anderen Themen unterstützen wir dabei, die richtige Anlaufstelle zu finden. Dafür sind wir in Dortmund und landesweit gut vernetzt.
Außerdem bieten wir Seminare für Sozialarbeiter:innen an, in denen wir über die Lebensrealität von Sexarbeitern* informieren. So können die Fachkräfte besser auf diese Zielgruppe eingehen.
Mehr Infos zum Projekt gibt es unter www.neonlicht-dortmund.de

bourne(at)aidshilfe-dortmund.de
0179 / 427 8826
0231/950 81 18

mueller.t(at)aidshilfe-dortmund.de
0155 619 892 32
0231/950 81 18
Landeskoordinierungsstelle Prostitution und Sexarbeit NRW
Die Lako Prostitution und Sexarbeit NRW ist ein gemeinsames Projekt des Sozialdiensts katholischer Frauen (SkF) Dortmund, der aidshilfe dortmund und der Aidshilfe NRW. Die aidshilfe dortmund verantwortet dabei den Bereich der mann-männlich Sexarbeit und große Teile des Bereichs trans*, inter*, nicht-binär und agender Sexarbeit.
Grundlegendes Ziel der LaKo ist die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Menschen in der Prostitution und Sexarbeit. Im Einzelnen gehört dazu:
- Unterstützung bei der Vernetzung des Hilfesystem in NRW und bei der Organisation von Fachtreffen und Landesarbeitsgemeinschaften
- Erhebung von Bedarfe von Sexarbeiter:innen und Fachberatungsstellen
- Analyse der aktuellen Situation und von Veränderung in der Zusammensetzung der Arbeits- und Angebotslandschaft der Sexarbeit in NRW
- Fortbildungsangebote für Fachberatungsstellen, Gesundheitsämter und andere Behörden
- Teilnahme an wissenschaftlichen Veranstaltungen und Bindeglied zwischen Beratungspraxis und Wissenschaft
- Beratung und ggf. Weitervermittlung von Anfragen, die über das Informationsportal für Sexarbeitende des Landes NRW cara.nrw eingehen
Mehr zur aktuellen Arbeit der LaKo gibt es auf der LaKo-Website: lako-nrw.de
Gefördert wird die Lako durch das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration (MKJFGFI)

sandow(at)aidshilfe-dortmund.de
01575 202 8832


Queeres Leben
Aidshilfen sind eng verbunden mit der queeren Community. Unter dem Dach von pudelwohl haben wir verschiedene Freizeit- und Beratungsangebote für queere Menschen.
Dortmund braucht mehr queere Orte und Treffpunkte! Deshalb haben wir verschiedene Freizeitangebote ins Leben gerufen. Hier könnt ihr andere LGBTIQ-Menschen treffen und neue Freundschaften knüpfen.
Unser Motto: Von der Community für die Community. Alle Angebote werden von ehrenamtlich engagierten, queeren Menschen organisiert und umgesetzt. Wir suchen immer neue Mitstreiter:innen, die uns bei den verschiedenen Angebote unterstützen oder neue Idee mit einbringen.
Unser Beratungsangebot dreht sich rund um die sexuelle Gesundheit im weitesten Sinne. Dabei geht es nicht nur um Infektionen und Funktionsstörungen. Vielmehr verstehen wir sexuelle Gesundheit ganzheitlich. Entsprechend dieses ganzheitlichen Verständnisses beraten wir zu ganz verschiedenen Themen. Mehr Infos hier.
Beratungszeiten: montags und donnerstags 17-20 Uhr und auf Termin
Wie funktioniert Safer Sex (HIV) nach geschlechtsangleichenden OPs und/ oder auf Hormonersatztherapie? Wie schütze ich mich am besten vor anderen sexuell übertragbaren Krankheiten? Wie kann ich gut über meine sexuellen Bedürfnisse sprechen und wie finde ich heraus, was ich will? Welche Transitionsmaßnahmen kommen in Frage und wie kann ich mit den transitionsbezogenen Veränderungen in meiner Sexualität umgehen? Diese und andere Fragen kannst du in unserem Beratungsangebot besprechen.
Wir bieten ein transsensibles und sexpositives Umfeld, in dem Du offen und ehrlich über Sexualität, körperliche Veränderungen und Safer Sex sprechen kannst. Angesprochen sind ausdrücklich alle, die sich als trans Personen verstehen; explizit auch nonbinäre und genderfluide Personen. Die Beratung ist ein peer-to-peer Angebot, d. h. die beratende Person ist selbst trans*. Alle Gespräche sind vertraulich und kostenlos. Du entscheidest, worüber du sprechen möchtest.
Offene trans-Sprechstunde ist immer montags 17-20 Uhr.
Dieses Gruppenangebot bietet Unterstützung für (Groß-) Eltern, Geschwister, Partner:innen, Verwandte und Freund:innen von trans Personen.
Ein trans Coming Out und die Transition einer nahestehenden Person kann sehr verunsichernd sein. Hier können inhaltliche Fragen zur Transition, aber auch persönliche Sorgen, Ängste und Unsicherheiten besprochen werden.
Immer am letzten Dienstag im Monat von 18:00 - 20:30 Uhr im caféplus. Anmeldung nicht erfordlich.
Kontakt: treldo(at)aidshilfe-dortmund.de (Deine E-Mail wird automatisch weitergeleitet an die ehrenamtliche Koordinatorin der Gruppe.)
Die inter*-Beratung steht allen inter* Menschen, allen, die vermuten inter* zu sein und ihren Angehörigen offen. Relevante Themen für die Beratung können beispielsweise sein: Bin ich inter*? Mit wem kann und möchte ich wie darüber sprechen? Wie sprechen wir in der Familie über Intergeschlechtlichkeit? Fragen zum Umgang mit Besuchen bei Ärzt*innen und rund um das Thema Identitätsfindung. Auch Eltern und Angehörige können die Beratung in Anspruch nehmen.
Was bedeutet inter* sein?
Inter* Menschen haben eine Kombination angeborener körperlicher Merkmale, die von der Medizin nicht als typisch männlich oder weiblich eingeordnet werden. Dazu zählen z.B. die Chromosomen, Genitalien, Gonaden (Hoden/Eierstöcke) und/oder die Hormonproduktion. Es gibt zahlreiche Formen von Intergeschlechtlichkeit, die können bereits bei der Geburt sichtbar werden oder erst im Laufe des Lebens erkannt werden. Die WHO schätzt, dass etwa 1,7 % der Bevölkerung eine Variante der Geschlechtsentwicklung hat. Im Vergleich zur deutschen Gesamtbevölkerung entspricht das etwa der Bewohner*innenzahl von München. Einige Menschen wissen gar nicht, dass sie inter* sind. Inter* Menschen können jede geschlechtliche Identität und sexuelle Orientierung haben. Wenngleich die Medizin oft schon ab Geburt eines inter* Menschen eine große Rolle im Leben spielt, bedarf es bis auf wenige Ausnahmen in der Regel keiner medizinischen Behandlung.
Termine
Die Beratung erfolgt durch eine ehrenamtliche Person, die selbst inter* und gerade in der Ausbildung zur Psychotherapie ist. Daher kann eine Beratung nur auf Termin und in den folgenden Zeiten stattfinden:
- dienstags 12-14 Uhr
- mittwochs 18-19 Uhr.
Anmeldung bitte unter inter(at)aidshilfe-dortmund.de

iselhorst(at)aidshilfe-dortmund.de
01794267686
0231/950 81 18

claes(at)aidshilfe-dortmund.de
0231/950 81 18
0179 - 403 9535

vossen(at)aidshilfe-dortmund.de
0231/950 81 18
0176 55 86 79 64


Ambulant Betreutes Wohnen
Das Ambulant Betreute Wohnen der aidshilfe dortmund e.V. richtet sich an volljährige Menschen, die aufgrund einer chronischen Suchtmittelabhängigkeit oder einer psychischen Erkrankung Unterstützung im Alltag benötigen
Unser Ziel ist es, unseren Klientinnen und Klienten ein möglichst selbstständiges, selbstbestimmtes und sicheres Leben in der eigenen Wohnung und im gewohnten sozialen Umfeld zu ermöglichen.
Die Hilfen im Betreuten Wohnen bewegen sich rechtlich im Rahmen der Eingliederungshilfe (heute Teilhabeleistungen nach § 99 SGB IX) sowie der Hilfen in besonderen Lebensverhältnissen (nach den §§ 67 ff. SGB XII).
- Für wen ist das Angebot da? Unser Angebot richtet sich an Menschen, die von Wohnungslosigkeit bedroht oder betroffen sind (nach den §§ 67 ff. SGB XII), oder einen gesicherten Wohnraum vorweisen können (nach § 99 SGB IX) und eine psychische Erkrankung und/oder Suchterkrankung aufweisen. Oft handelt es sich um Menschen, die in anderen Kontexten schwerer Zugang zu Hilfen finden.
- Akzeptierender Ansatz: Unsere Haltung ist von Akzeptanz geprägt. Das bedeutet: Niemand muss bei uns „clean“ sein, um Unterstützung zu bekommen. Wir holen die Menschen dort ab, wo sie stehen.
Die Begleitung orientiert sich ganz an Ihren individuellen Bedürfnissen und findet im Rahmen einer aufsuchenden Betreuung statt.
- Wohnen & Alltag: Unterstützung bei der Wohnungssuche, dem Erhalt des Wohnraums, Haushaltsführung und alltäglichen Aufgaben.
- Gesundheit: Z.b.: Hilfestellung zum Erreichen von Arztterminen, Unterstützung beim Verstehen von Diagnosen, Kooperation mit Fachärzten sowie Vermittlung an Therapien.
- Sucht & Krisen: Hilfe im Umgang mit Suchtdruck, Begleitung in akuten Krisensituationen und Förderung von Schadensminimierung (Harm Reduction).
- Ämter & Finanzen: Unterstützung bei behördlichen Angelegenheiten (z.B. Jobcenter, Sozialamt), beim sortieren und bearbeiten von Post und bei der Regelung finanzieller Angelegenheiten.
- Soziale Teilhabe: Unterstützung bei der Entwicklung von Tagesstrukturen, Perspektiven für Arbeit oder Beschäftigung sowie beim Aufbau sozialer Kontakte und dem Entgegenwirken von Isolation. Regelmäßig bieten wir in diesem Kontext auch Gruppen- und Freizeitangebote an, wie z.B. das wöchentliche Frühstücksangebot.
Umfang: Wie viele Stunden Betreuung pro Woche stattfinden, wird gemeinsam im Rahmen eines Hilfe- bzw. Teilhabeplans individuell vereinbart.
Damit das Ambulant Betreute Wohnen über den zuständigen Kostenträger (in Dortmund der Landschaftsverband Westfalen-Lippe – LWL) bewilligt werden kann, müssen ein paar Bedingungen erfüllt sein:
Voraussetzungen:
- Formell: Volljährigkeit, Vorliegen von eigenem Wohnraum (oder das Ziel, diesen zu finden) sowie eine ärztliche Bestätigung über die psychische Erkrankung und/oder die chronische Suchterkrankung.
- Persönlich: Eine grundlegende Bereitschaft zur aktiven Mitgestaltung, zur Verlässlichkeit bei Absprachen und zur regelmäßigen Zusammenarbeit mit den Bezugsbetreuerinnen und -betreuern.
- Erstkontakt: Melden Sie sich gerne direkt bei u.a. Mitarbeitenden der Aidshilfe Dortmund für ein unverbindliches Gespräch. Zusätzlich bieten wir montags von 13:00 – 14:00 Uhr eine Akquise-Sprechstunde an, in den Räumlichkeiten der Drogenhilfeeinrichtung kick. Hoher Wall 9 - 11 / Nebeneingang Grafenhof 44137 Dortmund.
- Antragstellung: Wir unterstützen Sie tatkräftig beim Ausfüllen der Antragsformulare und erklären die weitern Wege.
- Hilfeplanverfahren: Gemeinsam mit dem Kostenträger wird Ihr individueller Bedarf in einem Hilfeplangespräch ermittelt.

bednarz(at)aidshilfe-dortmund.de
0231 / 18 88 7 70

schloesser(at)aidshilfe-dortmund.de
0231/18 88 7-70

