Breiter Konsens
Ausgelöst durch die von SDP und Grünen/Volt initiierte Podiumsdiskussion nimmt die Debatte an Fahrt auf - und es zeigt sich ein generell breiter Konsens: Das „Züricher Modell“ ist ein wirksamer Weg, der „Drogenproblematik“ wirksamer zu begegnen.
Verstärkte Repression - keine Lösung
Auch ein Bündnis von Cityring, IHK, Handelsverband und Qualitätsroute hat inzwischen erkannt, dass die in den vergangenen Monaten verstärkten repressiven Maßnahmen keine Lösung sind.
Konzeptentwicklung
SPD, Grüne/Volt und Linke/Tierschutzpartei wollen nun eine entsprechende Konzeptentwicklung vorantreiben - das freut uns sehr, fordern wir entsprechendes doch schon lange.
Tolerierung von Mirkohandel
Aber: Das „Züricher Modell“ funktioniert nur als Gesamtkonzept.
Ein Baustein: Die Tolerierung des Mikrohandels, wie es Drogenhilfeexperten ebenfalls seit geraumer Zeit vorschlagen.
Fazit
Es braucht auch hinsichtlich der Finanzierung politischen Mut. Zürich und Köln zeigen, dass nur ein deutlicher Ausbau von Hilfeangeboten zu einer spürbaren Verbesserung führt. Das wird noch größere finanzielle Anstrengungen der Kommune erfordern - wenn sich denn die Stadtgesellschaft entscheidet, diesen Weg zu gehen.
Der Kölner Sozialdezernent hat es klar formuliert: Es braucht eine entsprechende Prioritätensetzung im Haushalt.






