Frank Przibylla erhält Ehrenamtspreis „merk-würdig“

Landesverband ehrt aidshilfe-Aufsichtsrat Frank Przibylla mit dem Eh-renamtspreis „merk-würdig“!

Damit würdigt die Aidshilfe NRW sein fast 40-jähriges ehrenamtliches Engage-ment in Dortmund und auch in landesweiten Zusammenhängen – für queere Belange im Allgemeinen und die HIV-Prävention im Besonderen.

Arndt Klocke, Mitglied des Landtages, hielt beim Jahresempfang des Landes-verbandes in Düsseldorf vor rund 200 Gästen die Laudatio. Er würdigte Przibyl-las Grundhaltung, die in der aktuellen gesellschaftlichen Polarisierung bei-spielgebend sei und in Przibyllas Aussage „wenn ein Mensch am Boden liegt, tritt man nicht drauf, sondern reicht ihm die Hand!“ zum Ausdruck kommt.

Seit den 1980er-Jahren engagiert sich Frank Przibylla im KCR, zuletzt 35 Jahre lang als Kassierer und oft als „Mutti“ für seine verbindende Art geschätzt.

Bereits in den 1980er-Jahren entstand im KCR die Telefonberatung der Rosa Hilfe, zunehmend wurde im Zuge dessen auch das Thema HIV relevant.

Sehr bald kam die Idee auf, einen Verein zu gründen, der sich dieser Herausforde-rung stellen konnte. Sein damaliger Mitstreiter Rainer Petrasch von der Rosa Hilfe war dann einer der Mitgründer der aidshilfe dortmund, Frank blieb weiter im KCR ak-tiv, hielt aber den Kontakt zur Aidshilfe.

Auch beim SLADO, dem schwul-lesbischen Dachverband in Dortmund, war er aktiv, ebenso hat er sich auf Landesebene als verlässlicher und kompetenter Netzwerker einen Namen gemacht. So war er nicht nur viele Jahre beim Queeren Netzwerk NRW aktiv, sondern er war auch an der Gründung der ARCUS Stiftung beteiligt.

Die „Kooperation zwischen dem KCR und der aidshilfe dortmund wurde im Laufe der Jahre immer enger, und 2009 erklärte sich Frank bereit, für den Vorstand der aidshil-fe zu kandidieren. Als zentrale Konstante hat er den Verein über eineinhalb Jahrzehn-te hinweg entscheidend geprägt. Mit der Umstrukturierung des Vereins auf der Mit-gliederversammlung im Oktober 2024 und der Etablierung eines hauptamtlichen Vor-stands wechselte er in den Aufsichtsrat der Aidshilfe. Auf diese Weise bleibt er dem Verein mit seinem Weitblick und seiner ruhigen Art weiterhin erhalten.