Es ist ein absolutes Novum, die versammelten Suchtexpert:innen schauen gebannt nach Genf: Dort soll in wenigen Monaten die weltweit erste ärztliche Verschreibung und Abgabe von Crack erfolgen.
Konzeptionell ähnlich wie die „normale“ Substitution bei einer Heroinabhängigkeit mit drei täglichen Abgaben, umgesetzt von der Universitätsklinik.
Eine große Herausforderung, für die bislang keine Lösung existierte: Crack wirkt nur sehr kurz, das Verlangen zum nächsten Konsum ist direkt wieder extrem. Hier versucht man langwirksame Amphetamine einzusetzen, die den Suchtdruck dämpfen sollen.
Fazit: Ein mutiges Projekt, das wir gespannt und intensiv verfolgen werden – und auf dessen Erfolg wir hoffen, könnte es doch auch für Deutschland eine Option werden, der aktuell fatalen Entwicklung suchtmedizinisch etwas entgegenzusetzen.




