Jüngst wurde die Zahl drogenbedingter Todesfälle in Deutschland für das Jahr 2024 veröffentlicht – die ernüchternde Bilanz:
Die Todeszahlen verharren auf hohem Niveau, 2.137 Menschen verstarben an Überdosierungen und anderen Folgen des Konsums illegaler Substanzen.
Auch in Dortmund ist der Trend leider erschreckend: Mit 19 Drogentodesfällen verstarben so viele Menschen, wie schon lange nicht mehr (zuletzt wurden nur im Jahr 2007 mit 24 Toten noch mehr Fälle registriert).
Gleichzeitig verschärfen das Überangebot an Kokain und Crack sowie die drohende Opioidkrise die Lage zunehmend.
Erforderlich bleibt insbesondere der Ausbau von Überlebenshilfeangeboten wie Drogenkonsumräumen, aber auch Instrumente wie Drugchecking oder die Naloxonvergabe an Konsumierende müssen nun zügig implementiert werden.
Wir sind in Dortmund sicherlich auf dem richtigen Weg – aber noch lange nicht am Ziel!

