Am 24 Juni:
> EU-Bericht: 7.600 im Jahr
> aidshilfe-Mitarbeiter:innen verhindern einen Weiteren
24. Juni abstrakt:
Die EU-Drogenagentur meldet 7.600 Drogentodesfälle nach Heroinkonsum
24. Juni konkret:
Herz-Keislauf-Stillstand im Konsumraum:
Linda, Friederike und Frank retten André A. (40, obdachlos) das Leben.
Linda: „Das war knapp. Ich bin Wiederbelegungen aus der Intensivstation gewohnt, aber das hier was schon ´was anderes. Insgesamt haben wir das gemeinsam super hinbekommen, dank Naloxon konnten wir André rasch stabilisieren. Es geht ihm auch schon wieder besser, er ist aus der Klinik zu Hause.“
Ursächlich für den Notfall war eine Überdosierung mit Heroin und vermutlich weiteren Substanzen.
Die EU-Drogenagentur hat jüngst vermeldet, dass dies nach wie vor Hauptursache für die hohe Zahl an Drogentoten ist.
Der Drogenmarkt bleibt laut EUDA u. a. aufgrund hoher Bestände in Afghanistan resilient, synthetische Opioide verschärfen das Problem.
Friederike: „Alle reden von Crack, aber wir dürfen die Droge Nr. 1, Heroin, nicht aus dem Blick verlieren! Nur gut, dass es bei uns passiert ist - und nicht irgendwo auf der Straße oder in einem Parkhaus.“
In 2025 haben in unserem Drogenkonsumraum 48 Notfallsituationen stattgefunden – im direkten Umfeld sogar 94.
In allen Fällen konnten die Mitarbeitenden lebensrettend eingreifen!
Fazit:
Drogenkonsumräume retten Leben – jeden Tag, auch in Dortmund!
Heroinüberdosierungen bleiben eine Riesen-Gefahr – umso wichtiger bei uns:
Drugchecking: wir können den Antrag beim Ministerium hoffentlich bald stellen.
Naloxon: wird bei uns genutzt, aber noch viel zu wenigen Konsumierenden als “take home” ausgehändigt!







