Mitarbeitende und Träger atmen auf
Nach teils sehr populistischer Debatte (die aber vor allem um die von uns überhaupt nicht zu verantwortende Standortfrage kreiste) hat der Rat beschlossen, den zum Jahresende auslaufenden Vertrag zum Betrieb des Drogenkonsumraums fortzuführen.
Für alle Beteiligten gibt es nun die notwendige mittelfristige Planungssicherheit.
Status Quo gesichert
Damit ist zumindest der „drogenpolitische Status Quo“ gesichert – richtig und wichtig, aber mehr auch nicht. Es bleibt also auch bei der Überlastung des aktuellen Drogenkonsumraums und dessen Umfelds.
Entlastung immer weiter entfernt?
Die Realisierung des vom Rat schon vor längerem beschlossenen Entlastungsstandortes „Rheinische Straße“ scheint parallel in immer weitere Ferne zu rücken.
Die kommunalen Planungsprozesse stocken aktuell, da auf kommunaler Ebene augenscheinlich keine schlagkräftigen Koordinierungsstrukturen mehr existieren.
Unsere Hoffnung bleibt, dass sich nun - nach der Kommunalwahl - die Debatten wieder versachlichen und Lösungen gezielt angegangen werden.





