Deutliche Verdichtung der Problematik und Sichtbarkeit im urbanen Raum - wie in vielen anderen Großstädten. Repression wirkt ordnungspolitisch- und gesundheitspolitisch kontraproduktiv.
Konsument:innen sind von massiver sozialer Exklusion betroffen, insbesondere zunehmender Obdachlosigkeit.
Handlungsempfehlungen im Bereich Gesundheit:
- Tagesruheplätze und Notschlafstellen ausbauen, Housing First
- Öffnungszeiten und Kapazitäten von Drogenkonsumräumen ausbauen
- Ausbau aufsuchender sozialpsychiatrischer Versorgung
- Toleranz- und Aufenthaltszonen schaffen, flankiert von Gemeinwesenarbeit
Handlungsempfehlungen Ordnungspolitik:
- regulierte Tolerierung von Mikrohandel prüfen
- Bürokratische Zugangshürden zu Hilfeangeboten (z. B. Pflicht für Ausweisdokumente) abbauen
- repressive Maßnahmen: „führen nachweislich primär zu räumlicher Verdrängung und beeinträchtigen die Inanspruchnahme von Hilfe und die Entlastung öffentlicher Räume“.
Die Studie findet sich hier: www.berlin.de/lb/drogen-sucht/service/statistiken-und-berichte/crack-studie_abschlussbericht_ib32_ib31_11052026_v2.pdf








