Crack in Hamburg:
Szenenahe Angebote statt Peripherie und Verdrängung.
Hamburger Lösungen
In Hamburg ist Crack schon viele Jahre ein Riesen-Problem - und dennoch hat man es geschafft, Folgeerscheinungen für Bürger:innen in der City zu minimieren. Wir haben uns die Lösung angeschaut: Anbindung der Szene an zentrale und umfangreiche Hilfeangebote
Gesundheitszentrum St Georg
Das Gesundheitszentrum St Georg (Hochhaus rechts) liegt direkt am Hauptbahnhof und gegenüber des Museums für Kunst und Gewerbe. Es integriert u.a. Beratung, einen Drogenkonsumraum und Tagesruhemöglichkeiten für Crack-Konsument:innen. Vor der Einrichtung: Eine große, abgeschirmte Aufenthaltsfläche für die Szene.
Ganzheitliches Konzept
Alles mitten in der City, abgestimmt mit den Ordnungsbehörden in einem ganzheitlichen Konzept. In Planung ist zudem der weitere, massive Ausbau der Hilfeangebote, dazu hat die Stadt ein Objekt von über 7.000 qm Fläche angekauft. Das Ziel auch hier: Durch zentrale Angebote die die umliegenden Quartiere zu entlasten.
Hamburg zeigt wie mit dem Problem des zunehmenden Crack-Konsums in einer Großstadt umgangen werden kann - ohne Verdrängung in die Peripherie. Dort lassen sich viele Anregungen für unseren weiteren Weg in Dortmund finden.





