Veranstaltungsbeginn:

07.11.2025 - 18:00

Veranstaltungsende:

09.11.2025 - 15:00

Veranstaltungsort:

aidshilfe dortmund e.v.
Gnadenort 3 - 5
Dortmund

Veranstalter:

pudelwohl

Preis:
Kostenlos

Workshop: Let's Talk about sex & health für trans Personen

Du bist trans und/oder nicht-binär und wolltest schon immer mal einen Space haben, um über Sexualität, Selbsterleben, sexuelle Gesundheit und Selbstbehauptung zu sprechen? Du hast Lust auf Austausch mit anderen trans und nicht-binären Menschen, möchtest dich vernetzen, neue Leute kennenlernen und dich mit anderen Personen gegenseitig empowern? Dann bist du hier richtig! In dem Workshop geht es um Selbsterleben und Austausch zu Sexualität, Konsens, Genderidentität und viele weiteren Themen rund um Empowerment für trans Personen!

Inhalt des Workshops

An diesem Wochenende schaffen wir gemeinsam Raum, um uns über unsere eigene Genderidentität, Sexualität und unser Körpererleben auszutauschen. Durch verschiedene Selbsterfahrungsübungen nähern wir uns den Themen kreativ und spielerisch an. 

Darüber hinaus sprechen wir im gemeinsamen Austausch über Themen wie sexuelle Gesundheit sowie Konsens und Verhandlungskompetenz. Uns ist es besonders wichtig, einen Raum zu schaffen, in dem du dich mit anderen trans und nicht-binären Menschen austauschen kannst- sei es, um über deine (Selbst-)Erfahrungen, deine Sexualität, sexuelle Gesundheit, Genderidentität oder Selbstbehauptung zu sprechen.

 

Teilnahmevoraussetzungen

Du solltest: 

  • selbst trans und/oder nicht-binär sein, 
  • über die oben genannten Themen reflektieren und dich austauschen wollen und
  • eigenverantwortlich gut für dich im Gruppensetting sorgen können.

Es wird einen Ruheraum vor Ort geben, falls du Rückzug brauchst und das Team ist bei Bedarf ansprechbar, aber bitte melde dich nur an, wenn du dir die Teilnahme auch wirklich zutraust.

 

Organisatorisches

Der Workshop findet vom Freitag, 07.11. (18 Uhr) bis Sonntag, 09.11.2024 (15 Uhr) im caféplus (Gnadenort 3-5 in 44135 Dortmund) statt.

Das caféplus ist das Veranstaltungs- und Begegnungszentrum der aidshilfe dortmund e. v.

Die Teilnahme an dem Seminar ist kostenlos. Für Mittag- und Abendverpflegung sowie Snacks und Getränke ist gesorgt. Fahrtkosten können erstattet werden.

Kosten für Unterbringung können nicht übernommen werden. Wir fragen aber Teilnehmende aus Dortmund, ob sie Personen von außerhalb für das Wochenende beherbergen würden. (Hierauf besteht natürlich kein Anspruch.)

 

Anmeldung

Interesse geweckt? Dann melde dich gerne an unter trans(at)pudelwohl-dortmund.de

Die Anmeldefrist ist der 24. Oktober. 

 

Barrieren

Das caféplus ist barrierefrei.

Der Workshop erfolgt in deutscher Sprache. Punktuelle englische Übersetzungen sind möglich.

Solltest du andere/weitere Inklusionsbedarfe haben, gib auch das bitte in deiner Anmeldung an. Wenn es im Rahmen unserer Möglichkeiten liegt, werden wir dies umsetzen.

Wir sind uns außerdem bewusst, dass anderen mehrfach von Diskriminierung Betroffen der Zugang zu Ereignissen dieser Art erschwert sein kann und versuchen demnach einen intesektional reflektierten safer Space zu schaffen. BIPoc, Migrant*innen und besonders jüdische Personen möchten wir einen Raum bieten, der Machtverhältnisse, Diskriminierungserfahrungen und unterschiedliche Lebensrealitäten anerkennt.

 

Hintergrund und Referent:innen

Eve Bracher (they them) ist eine non – binäre KünstlerIn und pleasure activist. They kreiert Zwischenräume für Empowerment, Sichtbarkeit und Ambiguität und arbeitet in verschiedenen kollektiven Strukturen zu Ausdrucksformen queerer Sexualität, intersektionaler Solidarität und Perspektiven auf Nähe und Distanz in der Gesellschaft.

Eve hat die Peer-to-Peer-Weiterbildung SeBiCo /Deutsche Aidshilfe absolviert und verbindet dieses Wissen mit der Arbeit als freie Bildungsreferentin im Bereich Antidiskriminierung und der machtkritischen Reflektion von Strukturen.
Eve positioniert sich als weiß, transfeminin, neurodivers, chronisch krank, abled – bodied und als nicht von Klassismus
betroffen.

Michelle (keine Pronomen) ist Joy-and-Pleasure-Activist und bewegt sich an den Schnittstellen von sexueller Gesundheit, Körperarbeit, Performance und politischer Bildung. Als trans, nicht-binäre, Schwarze (Mixed Race), neurodiverse und nicht-akademische Person bringt Michelle Perspektiven ein, die Räume öffnen, empowern und herausfordern.

Michelle ist Absolvent*in der Peer-to-Peer-Weiterbildung SeBiCo /Deutsche Aidshilfe & verbindet  Community-Wissen mit Fachkompetenz und gestaltet Bildungs- und Heilungsräume, die Lust, Körperwissen und Resilienz ins Zentrum stellen.

Mit Wurzeln in Bodywork since 1995, Embodied Dance und altuell I.A. in Sexological Bodywork schafft Michelle Räume, die Achtsamkeit, Selbstakzeptanz und kollektive Heilung fördern & zugleich radikale Freude und Pleasure als Widerstand feiern.

 Ob als Workshop-Facilitator, Body-Dance-Presenter, Anti-Diskriminierungsberater:in oder politische Bildungsreferent:in Michelle bringt verbindende Energie, verkörpert Pleasure als Praxis und setzt sich für Community-Care in BIPoC/  queeren Räumen ein.

 

„Individuelle und kollektive Gesundheit gehören für mich untrennbar zusammen. Mein Weg ist, Lust, Heilung und Gemeinschaft zu verbinden.“

Instagram: rooted.bodywork 

[Texte von den Referent*innen zur Verfügung gestellt]

 

Noch Fragen? Dann sprich uns an!

Du interessierst dich oder liebäugelst mit einer Teilnahme, bist dir aber nicht sicher, ob das der richtige Ort für dich ist? Du erreichst das Team unter trans(at)pudelwohl-dortmund.de


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