Männer, die Sex mit Männern haben (MSM), sind mit rund 70% der Neuinfektionen die am meisten von HIV betroffene Gruppe.
Dortmund fungiert für MSM zudem als Oberzentrum im östlichen Ruhrgebiet, entsprechend umfangreich und zugleich heterogen sind schwule Szene und Infrastruktur.
Gemeinsam mit dem KCR und unterstützt vom Gesundheitsamt haben wir daher das Projekt „Pudelwohl“ initiiert.
Es entwickelt vor diesem Hintergrund bedarfsgerechte und differenzierte Präventionsinstrumente und bündelt und koordiniert sie.
„Pudelwohl“ als Gesamtkonzept umfasst:
Den schwulen Gesundheitsladen: Die szenenahe, niedrigschwellige Anlaufstelle greift neben dem Schwerpunkt der HIV- und STD-Prävention auch andere Themen schwuler Gesundheitsförderung auf und bietet Beratung, Information, Kurse und den HIV-Schnelltest.
Das Projekt „Herzenslust“: aufsuchende Präventionsarbeit in der kommerziellen schwulen Szene (Kneipen, Saunen, Clubs, Partys etc.) unter Einbindung ehrenamtlicher Mitarbeiter
Die „virtuelle Prävention: haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter bieten Beratung über das Internetportal „gayromeo“ an.
Pudelwohl, zurzeit mit Eigen- sowie Projektmitteln der AIDS-Hilfe NRW finanziertes Modellprojekt, wird von hauptamtlichen Mitarbeitern (KCR, aidshilfe und Gesundheitsamt) und zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeitern realisiert.
Ausführliche Informationen:
pudelwohl - gesund & schwul in DO
Kontakt: Olaf Schlösser
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