Dortmund ist mit mindestens 250 jungen Männern, die als Stricher und Callboys der Prostitution nachgehen, Zentrum der „Stricherszene“ im östlichen Ruhrgebiet.
Die Jugendlichen (Durchschnittsalter 21 Jahre) sind zumeist von massiven psychosozialen und gesundheitlichen Problemen betroffen, vor HIV oder anderen sexuell übertragbaren Krankheiten schützen sie sich nur unzureichend.
Durch das Projekt „Neonlicht“ soll dieser Gruppe erstmalig ein adäquater Zugang zu grundlegenden Hilfeangeboten ermöglicht werden.
Dazu werden regelmäßig die zahlreichen Orte, an denen Prostitution angebahnt wird und stattfindet, aufgesucht.
Die Streetworker (Projektmitarbeiter und Ehrenamtler) klären dort zu sexuell übertragbaren Krankheiten auf, geben Informations- und Präventionsmaterialien (etwa Kondome) heraus und bieten Unterstützung bei psychosozialen Problemen.
Einmal wöchentlich findet ein offenes Frühstücksangebot im schwulen Gesundheitsladen Pudelwohl statt.
Weitere Informationen: Flyer als PDF zum Download
Stricherstudie “östliches Ruhrgebiet” 2008
Pressemitteilung der Aids-Hilfe NRW e.V. zur Studie
www.neonlicht-dortmund.de
Kontakt: Christian Hölbing |