Mit Mitteln der BZgA fördert die Deutsche AIDS-Hilfe ein von uns konzipiertes Modellprojekt, dass wir ab sofort in unserer Drogenhilfeeinrichtung kick umsetzen:
Ziel ist es, neue Wege in der Gesundheitsförderung von Drogengebrauchern mit Migrationshintergrund, insbesondere aus Osteuropa, zu entwickeln.
Dazu werden über ein Jahr lang Betroffene aus der Szene zunächst als „Gesundheits-Mediatoren“ u. a. in den Themenfeldern „safer-sex“ und „safer-use“ ausgebildet.
In enger Abstimmung mit unseren Projektmitarbeitern sollen die Mediatoren dann das erworbene Wissen in ihre jeweiligen „subkulturellen“ Gruppen weitergeben und dort eine verstärkte Auseinandersetzung mit dem Thema Gesundheit überhaupt erst initiieren.
Wir hoffen, mit diesem partizipativen, niedrigschwelligen Ansatz (von Migranten für Migranten – „auf Augenhöhe“) ein Instrument entwickeln zu können, mit dem bislang kaum erreichte Zielgruppen stärker von gesundheitsfördernden Angeboten profitieren können.